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HELP!!! Englisch weiter auf dem Vormarsch

Veröffentlicht in Lifestyle by chrisdnbn am Mai 1st, 2008


Englische Wörter und Ausdrucksweisen sickern unaufhaltsam in unsere deutsche Sprache ein.
Wird dieser Trend auch in Zukunft anhalten? Laut aktueller Forsa-Umfrage glaubt die Mehrheit der Deutschen: er wird.

Heutzutage „downloadet“ man aus dem Internet, „checkt“ eine neue Person im Freundeskreis ab und „relaxed“ gemütlich am Wochenende nach einer harten Arbeitswoche. Immer mehr Anglizismen schleichen sich in unsere deutsche Sprache ein. Vor allem ältere Menschen finden dies störend: Sie können dadurch junge Menschen, der Computer und MTV-Generation, immer schlechter verstehen.

Doch der Trend zu Anglizismen ist nicht aufzuhalten: Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von CASIO unter 1.007 Menschen zwischen 14 und 65 Jahren vermuten drei Viertel der Befragten, dass englische Wörter im deutschen Sprachgebrauch immer mehr zunehmen werden.

Vor allem die Werbung schmeißt mit Anglizismen nur so um sich. Man entdeckt sie auf Plakaten, in Zeitungsannoncen und im Rundfunk. Der Grund: Sie wirken in Werbetexten meist verjüngend, modisch und modern. Dies erklärt auch ihre (steigende) Beliebtheit in der breiten Bevölkerung.

6 Responses to 'HELP!!! Englisch weiter auf dem Vormarsch'

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  1. Flo said, on Mai 1st, 2008 at 20:45

    very good! :)

  2. sanchopansa said, on Mai 3rd, 2008 at 23:33

    Sehr blamabel war der Versuch einer Werbeagentur, die englische Bezeichnung für Köln – Cologne – aufzupeppen zu “Colon”, also Dickdarm.

  3. wortman said, on Mai 4th, 2008 at 9:44

    es scheint irgendwie “schicklich” zu sein, alles zu verenglischen :( irgendwo kann ich diese denglish-gegner schon verstehen.
    unsere sprache wird völlig zerhackt.
    das problem ist natürlich: werbung, fernsehen und und und suggerieren ja auch, es ist “in” oder “usus” etwas abzu”checken”, morgen machen wir “housekeeping” oder ein “meeting” etc.

  4. sloth said, on Mai 4th, 2008 at 10:21

    Usus hat nun aber wirklich nichts mit Denglisch zu tun ;p
    Solche Entwicklungen gab’s ja schon immer, zuerst war’s Latein, dann Französisch, jetzt halt Englisch. Da find ich’s noch trauriger, dass Konjunktiv und Genitiv schön langsam aus der deutschen Sprache verschwinden, da somit die Möglichkeiten an Ausdrückbarem natürlich schrumpfen, wohingegen Erweiterungen des Vokabulars mit Wörtern aus anderen Sprachen eher das Gegenteil bewirkt.

  5. wortman said, on Mai 4th, 2008 at 10:41

    da hast mich falsch verstanden sloth: mit IN und USUS meinte ich nur, dass man den menschen genau das eben suggeriert mit diesen ganzen sprachverfälschungen

  6. sloth said, on Mai 4th, 2008 at 21:08

    err.. was meinst du denn bitte mit Sprachverfälschungen?

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