Vegetarismus – auch Tiere wollen leben

Immer mehr Österreicher ernähren sich vegetarisch, doch was sind die Gründe dafür?
Die Gründe sich fleischlos, also vegetarisch zu ernähren sind vielfältig. Einige Menschen verzichten aus Gesundheitsgründen darauf, viele tun es wegen der Tiere und wieder andere weigern sich einfach Leichenteile zu essen.
Tiere sind genauso Lebewesen wie wir und haben deshalb das gleiche Recht auf ein glückliches Leben wie wir. Auch sie sollen in Würde leben dürfen und es ist unsere Aufgabe für ihre Unversehrheit zu sorgen.
Dies gilt auch für Fische, die leider viel zu oft vergessen werden. Sie werden mit Netzen gefangen und aus dem Wasser an Land gezogen, wo sie nicht mehr überleben können. Dabei sterben auch zu kleine Fische und andere Wasserbewohner, zum Beispiel giftige Fische, Schildkröten, Delphine und Robben. Der Tod ist sehr qualvoll, nicht selten werden sie zerquetscht oder ersticken.
Auf Märkten werden sie dann, teilweise noch zappelndt verkauft und sterben langsam ohne Beachtung der späteren Käufer.
Angler hingegen fangen Fische mit Haken, die sich in die Münder der Fische bohren und bis in Magen gelangen und sich dort verfangen.
Aale werden hingegen gezüchtet, und müssen auf engstem Raum leben. Dabei stirbt ungefähr jedes zweite Tier vor der eigentlichen Schlachtung.
Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen, dass auch Tiere das Recht auf Leben haben?
ähm. ich habe keineswegs was gegen vegetarier – aber findest du nicht, dass (im sinne einer ausgewogenen berichterstattung) der artikel ein wenig subjektiv ist und überhaupt nicht auf die argumente gegen vegetarismus/veganismus eingeht?
amputee
7. Mai 2008 um 19:11
Pflanzen sind genauso Lebewesen wie wir und haben deshalb das gleiche Recht auf ein glückliches Leben wie wir. Auch sie sollen in Würde leben dürfen und es ist unsere Aufgabe für ihre Unversehrheit zu sorgen.
Dies gilt auch für Stiefmütterchen, die leider viel zu oft vergessen werden. Sie werden gewaltsam aus der Erde gerissen und in unfreundlich designten Keramikvasen gefangen gehalten, wo sie tagelang darauf warten an neue Besitzer verkauft zu werden.
Wann wird endlich etwas gegen diesen pflanzenrechtsfeindlichen Handel unternommen? Wieviele Stiefmütterchenfamilien müssen noch zerstört werden? ):
Und vor allem: Wird vegetarisches Essen kalt oder doch eher welk? Mehr dazu morgen bei Galileo Mystery…
david
7. Mai 2008 um 19:25
@ amputee: Was sind denn deiner Meinung nach die Argumente gegen Vegetarismus/Veganismus? Ich bin immer für Kritik offen! Und natürlich ist mein Artikel einseitig, aber ich lebe nunmal aus Überzeugung ohne Fleisch.
mahriah
9. Mai 2008 um 18:26
Das find ich bewundernswert, ich leb momentan (nicht aus Überzeugung, mehr aus bilogischen Gründen) mit ~40 Kilo Fleisch, is jetzt aber auch nur eine grobe Schätzung :D
Ansonsten finde ich aber nicht dass der Artikel großteils nicht objektiv wäre, sie schreibt ja nur darüber was den Tieren angetan wird – dagegen lässt sich halt nur schwer ein Argument finden, oder @amputee? :) Einzig die letzte Frage + „es ist unsere Aufgabe“ finde ich ein bisschen unneutral :D
david
9. Mai 2008 um 23:08
finds halt nur lustig, dass du betonst, dass dein artikel einseitig ist ;) wie gesagt, ich denke, sowas gehört eher nicht zu ausgewogener berichterstattung..
argumente dagegen? naja, von bis. aber einseitige ernährung birgt die gefahr mangelerscheinungen zu entwickeln (vitamin B12 gibts an sich nur in fleisch), mal abgesehen davon dass es nicht in der natur des menschen liegt, sich rein vegetarisch zu ernähren. gründe gibts da noch viele. vor allem ist es schwer, wenns drauf ankommt, so eine meinung standhaft zu vertreten, imho.
will hier keineswegs den moralapostel spielen. und jeder sollte, wenn er kann, unnötiges tierleid vermeiden. ich stürz mich ja auch nicht auf kalbsfleisch ;)
amputee
13. Mai 2008 um 14:25
Die letzte Frage in meinem Artikel ist gezielt gewählt, schließlich finde ich das Thema wichtig und interessant und es hat sich ja auch daraus eine Diskussion entwickelt :)
Ich lebe zwar noch nicht lange vegetarisch, aber ich muss sagen es gibt genug Alternativen die auch eine ausgewogene Ernährung gewährleisten. Natürlich ist es die Entscheidung jedes einzelnen und ich kritisiere auch niemanden der Fleisch ist. Aber danke für eure Meinungen zum Thema :)
Ich lass mir jetzt mein Tofuschnitzel schmecken ;)
mahriah
13. Mai 2008 um 20:32
Ach, vegetarisch is eh easy, da brauchst dir auch echt keine Gedanken um Mangelernährung machen, wenn du zumindest halbwegs ausgewogen isst.. die meisten Omnivoren essen ja selbst auch nicht ausgewogen und sind trotzdem ganz gesund dabei ;)
Vegan ist ein anderes Kapitel, aber ich kenn auch eigentlich keinen einzigen Veganer, der ungesund, mangel- oder unterernährt wäre, und ich kenne nicht wenige ;)
Wie auch immer, den Artikel find ich trotzdem nicht sonderlich gut, sorry :p
Das Problem mit einem Argument wie „dies oder jenes liegt nicht in der Natur des Menschen“ ist leider ziemlicher Blödsinn, amputee :/ Was liegt denn in unserer Natur? Brillen tragen? Computer benutzen? etc.. Ich weiß, dieses Argument hört man oft, aber es lässt sich auch genau so leicht entkräften.
Vlt können wir das ganze ja gemütlich bei einer Flasche Bionade diskutieren ;DD
sloth
17. Mai 2008 um 11:37
@sloth: „es liegt in der Natur des Menschen“
Damit meint er doch offensichtlich dass dem Menschen von der Natur die Möglichkeit gegeben wurde, Tiere zu erlegen und in weiterer Folge zu verspeisen. Schau dir beim Zähneputzen mal besonders den dritten von links/rechts auf jeder Seite an – zum Pflanzenkauen habe ich den nicht :D
david
19. Mai 2008 um 15:11
Ja klar, ich würde auch nie und nimmer abstreiten, dass der homo sapiens ein Allesfresser ist, das tat ich auch in meiner obigen Aussage nicht ;)
Wir haben ja auch unsere Augen in der Mitte des Gesichtes und nicht an den Seiten, wie Rehe oder so :P Wir sind halt Jäger, deshalb bin ich auch so ein guter Ninja 8)
Trotzdem, ich glaube du verstehst schon, wie ich meinen vorigen Comment gemeint hab ;)
sloth
19. Mai 2008 um 18:23