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Interview mit mutmaßlichem Täter Peter R.
Das Blatt: Guten Tag Herr R.! Was sagen sie dazu, dass sowohl für die Staatsanwaltschaft als auch für die Medien ihre Schuld schon feststeht?
Peter R: Das ist eine Unzumutbarkeit! Ich habe mein Geständnis berreits widerrufen und bin empört über die Häufung an Anschuldigen die ich von allen Seiten zuhören kriege!
Das Blatt: Sie sagen in ihrer Widerrufserklärung, dass Sie zu dem Geständnis gezwungen wurden. Können sie das näher erläutern?
Peter R.:Sie müssen sich das so vorstellen: Ich bin über zehn Stunden lang ununterbrochen befragt worden, hatte weder zu meinen Medikamenten noch zu Nahrung Zugang. Das war ein psychischer und physischer Druck dem ich einfach nicht gewachsen war. Irgednwann wollte ich nur noch, dass es vorbei ist und habe einfach das gesagt was die hören wollten.
DasBlatt: Sie beteuern also weiterhin ihre Unschuld?
Peter R.: Ich bin hier das Opfer! Der Verlust meines guten Freunds Christian schmerzt. Wir waren in der Partei seit jeher unbeliebt, weil wir uns für die Autonomie gegenüber dem Staat eingesetzt haben. Wir wurden seit Monaten vom Geheimdienst bespitzelt. Diese ganze Sache ist ein abgekartetes Spiel. Man sucht nach einem Opferlamm und jetzt muss ich als unschuldiger Bürger meinen Kopf hinhalten!
Das Blatt: Was halten sie von den anderen Medienberichten?
Peter R.: Es ist unfassbar wieviel Schund über mich verbreitet wird. Meinen Namen werde ich nie wieder vollständig reinwaschen können! Ich hoffe nur das dieser Alptraum bald vorbei ist und endlich erkannt wird, dass ich unschuldig bin. Zukünftig möchte ich mich, wegen der unkontrollierten Berichterstattung, nur noch über meinen Anwalt äußern.
DasBlatt: Vielen Dank für das Gespräch!
Exklusivinterview mit Partei: immer mehr brisante Details!!!
Apo Parteitag am 12.Mai 2008
DasBlatt: Haben sie ihre Parteimitglieder beschattet? gehört das zur normalen Praxis in ihrer Partei?
Partei: Nein, natürlich nicht! Wie sind eine demokratische Partei und wir halten uns an die grundsätze! Was Mitglieder in ihrer Freizeit machen ist ihre Privatsache!
DasBlatt: Gab es Parteiinternen probleme mit dem Täter und dem Opfer?
Partei: Die beiden Charaktere waren der Parteiführung durchaus bekannt. Sie galten als engargiere Kämpfer für die Sache. Wir wussten dass Christian W und Peter R mit extremistischen, seperatistischen Bestrebungen sympatisierten. Deshalb hatten wir bereits darüber entschieden, ein Ausschlussverahren aus der partei für beide einzuleiten.
DasBlatt: Schadet diese Affäre ihrer Partei?
Partei: Natürlich ist es keine positive presse, aber nachdem wir die beiden Mitglieder es ausschließen wollten können sie eigentlich nicht mehr zur Partei gezählt werden. Wir distanzieren uns sehr entschlossen von ihren Einstellungen und werden mit unserem ursprünglichen Parteiprogramm fortfahren!
Peter R. fungiert als Sündenbock
„Nun, da es in diesem Fall viel zu viele Spekulationen gibt, zu viele Lügen verbreitet wurden, möchte ich Licht ins Dunkeln bringen. Christian W. war der Anführer der seit Jahren im Untergrund agierenden Splitterpartei der APO, der ARA, eine radikale Gruppierung, in der Terrorismus nicht auszuschließen war. Ich bin vom österreichischen Geheimdienst RRR beauftragt worden, mehr Informationen über die Vorhaben dieser terroristischen Vereinigung zu sammeln. Da ich auf eine friedliche Lösung mit der ARA aus war, versuchte ich die Vereinsmitglieder zur Aufgabe ihrer Ziele zu bewegen. Der RRR hat mich jedoch für seine eigenen Ziele benutzt und hintergangen, nun fungiere ich als Sündenbock.“
Der Sündenbock Peter R. von Parteifreunden auch gerne Gossen-Goethe genannt.
Exklusivinterview mit Staatsanwaltschaft
DasBlatt: Frau Staatsanwältin, das ist ja ein Hin und Her! Ist den Peter R. nun seit dem Widerruf seines Geständnisses immer noch der Tathauptverdächtige?
Staatsanwältin: Ja, Peter R. bleibt der Hauptverdächtige in den Ermittlungen, wir haben seine Fingerabdrücke auf der Tatwaffe gefunden und ein vorläufiges Geständnis vorliegen.
DasBlatt: Wie ist es Ihnen gelungen den Spendenskandal aufzudecken?
Staatsanwältin: Wir haben im Zuge der Ermittlungen einige persönliche Unterlagen beschlagnahmt, aus denen hervorging das Peter R. seit Jahren Spendengelder veruntreut hat.
DasBlatt: Peter R. steht als Täter somit fest?
Staatsanwaltschaft: Ja, wir sind froh über den schnellen Ermittlungserfolg. Inzwischen liegt auch ein Haftbefehl gegen ihn vor.
DasBlatt: Gilt der Fall nun als gelöst oder suchen sie weiter nach möglichen Mittätern?
Saatsanwältin: Der Fall ist abgeschlossen. Mittäter wurden in Peter R.’s Geständnis nicht erwähnt und auch da nur seine Fingerabdrücke, auf der einzigen Tatwaffe waren, wird eine Mittäterschaft ausgeschlossen.
DasBlatt: Wissen sie schon wann der Prozess gegen Peter R. stattfinden wird?
Staatsanwältin: Das ist noch nicht bekannt, aber es wird zeitnah zur Verhandlung kommen.
DasBlatt: Vielen Dank für dieses Interview und die ausführlichen Informationen!
Auch die Frau des Opfers gibt sich weiterhin unwissend!
DasBlatt: Wussten sie von dem Doppelleben ihres Mannes?
Frau W.: Ich bin zu tiefst erschüttert so etwas aus der Presse erfahren zu müssen! Nein, natürlich wusste ich nichts davon und es ist auch nicht so gewesen!
DasBlatt: Wie war denn ihre Ehe?
Frau W.: Wir hatten eine sehr gute und harmonische Ehe! Es gab zwischen uns nie größere Probleme. In letzer Zeit war mein mann aber intern sehr mit etwas parteilichem beschäftigt, aber das hat mich nicht weiter interessiert!
DasBlatt: Hatte auch ihr Mann eine Waffe?
Frau W.: Nein, nur der Bruder meines Mannes!
Partei gibt sich unwissend
Bei einem kürzlich geführten Interview mit der Partei gibt sich die Partei unwissend!
DasBlatt: Was sagen sie zu den Anschuldigungen gegen Christian W? Wurden Spendengelder unterschlagen? Was wissen sie darüber?
Partei: Als Parteiführung wussten wir nichts von der ganzen Angelegenheit! Wir haben erst vor kurzem davon erfahren und sind zu tiefst schockiert! Zudem möchten wir keine weiteren Angaben machen und überlassen die ermittlungen der Polizei!
DasBlatt: Dankeschön!
Exklusivinterview mit der Frau des Opfers:
DasBlatt: was sagen sie zu den neuesten Entwicklungen?
Ehefrau: Es ist sehr schockierend zu erfahren, dass der Mordfall vermutlich innerhalb der Partei geschehen ist. Die Informationen die mein Mann hatte, haben wohl irgend jemandem nicht gefallen! Peter R war ja ehr ein Freund meines Mannes!
DasBlatt: Wie gut kannten sie Peter R?
Ehefrau: Ich habe ihn ein paar mal gesehen, die Hand geschüttelt aber besser auch nicht!
DasBlatt: Vielen Dank!
Verdacht auf Mord im Affekt an Christian W. verdichtet sich
Interviews mit Parteikollegen von Christian W. bringen persönliche Spannungen zwischen Peter R. und dem Opfer ans Licht. DIe früheren Familienfreunde waren sich schon seit Monaten bezüglich Parteiangelegenheiten uneinig. Tatverdacht bei Peter R. verdichtet sich.
Interview mit der Staatsanwaltschaft
DasBlatt: gegen Wen wird aktuell ermittelt?
Staatsanwältin: vor ungefähr einer Stunde wwurde Peter R, ein Freund und Parteikollege des Opfers, wegen dringendem tatverdacht festgenommen!
PETER R:
DasBlatt: Gibt es nähere Angaben, wo die Leiche gefunden wurde?
Staatsanwältin: In einer Privatwohnung im 5. Bezirk. Ich kann derzeit keine näheren angaben machen.
DasBlatt: Gibt es Verbindungen zu anderen Fällen?
Staatsanwältin: Derzeit Nein. aber auch hierzu keine näheren Angaben!
DasBlatt: Vielen Dank!




